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Perspektive 2035

Perspektive 2035

Zukunftsgerichtete Perspektive für unsere Gemeinde

Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner

Im Zentrum der «Perspektive 2035» stehen engagierte Einwohnerinnen und Einwohner, eine starke lokale Wirtschaft, unsere einzigartige Natur und Landschaft sowie dienstleistungsorientierte Gemeindemitarbeitende und aktive, vielfältige Ortsvereine und Organisationen, die unser Zusammenleben und unsere Gemeinschaft stärken. Ein harmonisches und abgestimmtes Zusammenspiel all dieser Menschen und Facetten macht Triesen zu einem lebendigen, attraktiven und lebenswerten Ort.

Um dem Anspruch einer lebens- und liebenswerten Gemeinde auch in Zukunft gerecht zu werden, hat der Gemeinderat nun die Strategie «Perspektive 2035» verabschiedet. Die vorliegende Strategie ist nicht zuletzt dank der wertvollen Mitarbeit vieler Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen. Sie widerspiegelt nachhaltige und realisierbare Wünsche der Bevölkerung.

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bilden die Basis der «Perspektive 2035».

Nachhaltig und zukunftsorientiert soll unsere Heimatgemeinde weiterentwickelt und sowohl lokale Bedürfnisse als auch regionale und überregionale Herausforderungen berücksichtigt werden.

Wir danken allen, die sich an der Erarbeitung unserer Perspektive 2035 aktiv beteiligt haben und laden alle Einwohnerinnen und Einwohner von Triesen dazu ein, an der aktiven Umsetzung mitzuwirken.

Gemeindevorstehung und Gemeinderat
Triesen, März 2026


 
  • Schwerpunkt 1 - Gemeinschaft stärken

    Handlungsfeld 1 - Miteinander leben

    Aktivitäten / Massnahmen

    • Generationen- und kulturübergreifenden Austausch fördern
    • Initiative «UNICEF-kinderfreundliche Gemeinde» umsetzen
    • Fachstelle Alters- und Familienfragen einrichten
    • Bedarfsabklärung zu Wohnformen für ältere Menschen und Mehrgenerationenwohnen durchführen

    Handlungsfeld 2 - Begegnungsorte bereichern

    Aktivitäten / Massnahmen

    • Treffpunkte für alle Generationen schaffen
    • Attraktivität des Kulturzentrums Gasometer sichern
    • Angebot Kultur- und Naturpfad aktualisieren

    Handlungsfeld 3 - Mitwirken fördern

    Aktivitäten / Massnahmen

    • Begrüssungsanlass für Neuzugezogene regelmässig ­durchführen
    • Niederschwelligen «Marktplatz» als Plattform für Veranstaltungen und Angebote anbieten
    • Vereinstag zur Stärkung des Gemeindelebens einführen
    • Fest der Kulturen verankern und mit Vereinsaktivitäten ­kombinieren
    • Beteiligung der Einwohnerschaft durch partizipative Projekte fördern

  • Schwerpunkt 2 - Lebensraum gestalten

    Handlungsfeld 1 - Natur stärken

    Aktivitäten / Massnahmen

    • Förderung der Biodiversität durch die Schaffung zusätzlicher Naturwiesen
    • Binnenkanal naturnaher gestalten
    • Umsetzung Waldstrategie, um Schutzfunktion und biologische Vielfalt des Waldes zu erhalten
    • Lichtverschmutzung an nicht neuralgischen Orten reduzieren
    • «Triesen blüht wild auf» weiterführen
    • Nachhaltige Energie unterstützen

    Handlungsfeld 2 - Räume entwickeln

    Aktivitäten / Massnahmen

    • Spoerryareal und Umgebung inkl. Thedor Banzer Hus aufwerten
    • Alten Ortsteil im Oberdorf als Kulturerbe erhalten
    • Bezahlbaren Wohnraum unterstützen
    • Durch Beschattung und Ent­siegelung des öffentlichen Raums der Hitze entgegenwirken

    Handlungsfeld 3 - Mobilität fördern

    Aktivitäten / Massnahmen

    • Verkehrsrichtplan umsetzen
    • Öffentlichen Verkehr fördern und eine bessere Anbindung des Oberdorfs prüfen
    • Sicherheit im Fuss- und Radverkehr erhöhen
    • Für gute Sichtbarkeit an Zebrastreifen sorgen
    • Tempo 30/40 auf Quartier­strassen gebietsweise prüfen

  • Schwerpunkt 3 - Standort entwickeln

    Handlungsfeld 1 - Bildungsstandort stärken

    Aktivitäten / Massnahmen

    • Bedarfsgerechte Infrastruktur für die Gemeindeschule zur Verfügung stellen
    • Attraktive Rahmenbedingungen für Hochschulen schaffen
    • Offenheit für neue Technologien, Entwicklungen und Nischen­themen zeigen
    • Entstehung von Brennpunkten präventiv entgegenwirken
    • Ausreichendes Angebot an Kinderbetreuung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen

    Handlungsfeld 2 - Wirtschaftsstandort fördern

    Aktivitäten / Massnahmen

    • Unternehmen mit guten Rahmenbedingungen unterstützen sowie die Kommunikation und die Vernetzung zwischen den Unternehmen fördern
    • Arbeitszonen und Infrastruktur unter Berücksichtigung der Raumplanung und dem nach­haltigen Umgang mit den Bodenressourcen weiterent­wickeln
    • Ansiedelungen von neuen Unternehmen ermöglichen und suchen

    Handlungsfeld 3 - Dienstleistungsqualität ­gewährleisten

    Aktivitäten / Massnahmen

    • Online-Schalter ausbauen und Vernetzung mit Dienstleistungen des Landes vorantreiben
    • Proaktiv auf mehreren Kanälen kommunizieren
    • Nachhaltige und verantwortungsvolle Finanz- und Ressourcenplanung sicherstellen

    Handlungsfeld 4 - Partnerschaften pflegen

    Aktivitäten / Massnahmen

    • Gemeindeübergreifende ­Zusammenarbeit stärken
    • Partnerevents durchführen
    • Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bürger­genossenschaft
      aktiv pflegen u­nd stärken

 

Aufbau «Perspektive 2035»

Strategische Schwerpunkte

  • Drei strategische Schwerpunkte
  • Themen, denen im Rahmen der nächsten 10 Jahre besondere
    Aufmerksamkeit geschenkt werden
  • Querschnittsthemen (losgelöst vom Organigramm)

Handlungsfelder

  • Handlungsfelder pro Schwerpunkt
  • Wie werden die Schwerpunkte angegangen?
  • Was braucht es, um die Schwerpunkte zu erreichen?
  • Umsetzbar, realisierbar, finanzierbar

Kohärente Massnahmen

  • Aktivitäten, um die Handlungsfelder zu bearbeiten
  • Verantwortung und Ressourcen

 

Warum eine zehnjährige Strategie
sinnvoll ist

Orientierung & Kontinuität

  • Stabilität und Kontinuität über Legislaturen und Wahlen hinweg
  • Vermeidet kurzfristige Richtungswechsel
  • Klare, langfristige Orientierungs- und Entscheidungsbasis

Planung & Steuerung

  • Klare Investitions-, Ressourcen- und Personalplanung
  • Bessere Steuerung grosser und langfristiger Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte
  • Priorisierung wird erleichtert: Was hat Vorrang, was kann warten?
  • Ermöglicht Wirkungsmessung über mehrere Jahre / Legislaturen hinweg

Zusammenarbeit, Motivation & Vertrauen

  • Motivation und Identifikation von Gemeindemitarbeitenden und Bevölkerung
  • Höhere Glaubwürdigkeit der Behörde nach innen und aussen
  • Stärkt Transparenz und Nachvollziehbarkeit politischer Entscheidungen
  • Unterstützt kohärente Kommunikation und Erwartungsklarheit
  • Anpassungsfähigkeit trotz Langfristigkeit bleibt gewährleistet

 

Basis für Entwicklung der Strategie (SDGs)

  1. Keine Armut
  2. Kein Hunger
  3. Gesundheit und Wohlergehen
  4. Hochwertige Bildung
  5. Geschlechtergleichstellung
  6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
  7. Bezahlbare und saubere Energie
  8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  9. Industrie, Innovation und Infrastruktur
  10. Weniger Ungleichheiten
  11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
  12. Nachhaltige/r Konsum und Produktion
  13. Maßnahmen zum Klimaschutz
  14. Leben unter Wasser
  15. Leben an Land
  16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
  17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele


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